Donnerstag, 23.04.2026 16:10 Uhr

Bayern München ist deutscher Frauenmeister

Verantwortlicher Autor: Hartmut Butt Hannover, 23.04.2026, 14:11 Uhr
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Hannover [ENA] Die Fußballerinnen des FC Bayern München haben bereits vier Spieltage vor Saisonende die deutsche Meisterschaft eingefahren. Der Titelverteidiger setzte sich beim 1. FC Union Berlin mit 3:2 (1:1) durch. Unterstützung erhielten sie vom SV Werder Bremen, der sich torlos vom VfL Wolfsburg trennte. Die Bayern-Spieler belohnten sich für eine bislang starke Saison mit dem erneuten Titel.

Welcher deutscher Bundesligist kann es sich erlauben, mit Franziska Kett, Klara Bühl und Giulia Gwinn drei deutsche Nationalspielerinnen auf der Auswechselbank zu starten? Der FC Bayern München kann es. Vor 13.220 Zuschauer in Berlin schafften es die Münchnerinnen trotzdem, nach acht Minuten durch Edna Imade mit 1:0 in Führung zu gehen. Zwei Minuten zuvor hatte Imade die Führung noch vergeben. Union zeigte sich vom Rückstand unbeeindruckt, schaffte durch Sophie Weidauer den Ausgleich. Die ehemalige Bremer Stürmerin schloss einen Konter eiskalt zum 1:1 ab. Bis zur Pause konnte kein Team mehr ein Tor erzielen.

In der 50. Minute war es Barbara Dunst, die beim Berliner Ausgleich noch unglücklich aussah, die mit einem Weitschuss die erneute Münchner Führung erzielte. In der 77. Minute glich Lia Kamber noch einmel zum 2:2 aus. Die eingewechselte Gwinn schoss nur 13 Minuten nach ihrer Auswechslung den Siegtreffer für die Gäste. Die Vorlage kam von Klara Bühl. Nach Spielschluss war der Jubel groß bei den Gästen, die noch die Möglichkeit haben, den deutschen Pokal und die Champions League zu gewinnen.

In Bremen verfolgten 2.300 Zuschauer das Nordderby zwischen dem SV Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg. In der ersten Halbzeit hatten die Gastgeber durch Maja Sternad (17.) und Larissa Mühlhaus (31.) die Chance, in Führung zu gehen. Nach der Pause vergab Nationalspielerin Janina Minge die Führung für Wolfsburg. In der 86. Minute sah die Bremerin Sarah Gutmann und in der 88. Minute die Wolfsburgerin Janou Levels die rote Karte in einer chancenarmen Begegnung, die keinen Sieger verdient hatte.

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