Dienstag, 14.04.2026 10:05 Uhr

COLI Global Summit 2026 im Schloss Schönbrunn

Verantwortlicher Autor: Schura Euller Cook Wien, 08.03.2026, 21:44 Uhr
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Wien [ENA] Weltweit vernetzen sich zunehmend forstwirtschaftliche Regierungsorganisationen und Interessensgruppen um unter dem Motto "forstbasierte Bioökonomie" die Ressource Wald stärker in den Fokus wirtschaftlicher Nutzbarkeit zu bringen. Das ist natürlich nicht wirklich neu, weil der Wald schon immer die Begehrlichkeiten der menschlichen Zivilisation geweckt hat und mit seinem Reichtum vielleicht erst diese ermöglicht hat.

Ein anscheinend fast endloses und erneuerbares Reservoir an Pflanzen und Tieren, die der Wirtschaft zugeführt werden können. Und doch war und ist der Raubbau, bis hin zur totalen Zerstörung und Abholzung der Wälder ein trauriges Kapitel der menschlichen Zivilisation, wenn man bedenkt, wie großartig der Lebensraum Wald für unzählige Lebewesen eigentlich war und ist. Vielleicht deshalb und vielleicht auch einem tieferen Verständnis für die Wichtigkeit von Umweltschutz geschuldet, bemühen sich Länder die Waldökonomie biologisch zu definieren und die Land-und Forstwirtschaft in den Klima, Umweltschutz und die Wasserwirtschaft zu integrieren. Eine große Aufgabe, die wahrscheinlich nicht immer gelingen kann, aber als Ansatz begrüßenswert ist.

Wie wichtig das Thema ist zeigt auch ein äußerst hochkarätiger Global Summit im Schloss Schönbrunn, der vom 23. bis 25. Februar 2026 stattfand, bei dem über 100 Organisationen aus mehr als 60 Ländern und eine Vielzahl von internationalen Expert*innen über die Zukunft der forst-und holzbasierten Bioökonomie diskutierten. Nachhaltige Strategien waren dabei das große Thema, die durch internationale Zusammenarbeit für eine Bioökonomie nützlich sein sollen. So sieht auch Norbert Totschnig, österreichischer Forst-und Umweltminister, "die forst-und holzbasierte Wertschöpfungskette als die bedeutendste Ressourcenquelle der Bioökonomie, die ein enormes Potenzial für nachhaltiges Wirtschaftswachstum und den Erhalt unserer Lebensgrundlagen" sichert.

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