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Deutschland verschenkt Strom

Verantwortlicher Autor: berlingpress Berlin, 04.01.2023, 08:53 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Politik +++ Bericht 7614x gelesen

Berlin [ENA] Der Winter ist zwar noch kein richtiger Winter, aber die Strompreise steigen trotzdem in astronomische Höhen. Gleiches gilt auch für den Gaspreis. Da hilft auch kein Zuschuss der Bundesregierung für Strom und Gas. Wenn man aber bedenkt, dass im Raum Paderborn über 30 Windräder abgestellt werden weil es zuviel Strom gibt, kann man nur den Kopf schütteln. Da fragt man sich, wofür man sparen soll?

So ist es in der letzten Woche passiert und ist beileibe kein Einzelfall. Der betroffene Windparkbesitzer wollte den Strom auch kostenlos ins Netz geben, was ihm aber versagt wurde. Dazu kommt auch, dass er bei einer weiteren Produktion von Strom durch seine Windräder, hätte das Einspeisen ins Stromnetz bezahlen müssen. Und da kommt dann der absolute Hammer der Bundesregierung. Während der Bundesbürger die Umlagen und Stromnetze bezahlen muss, was zu einem Strompreis von rund 15 Cent pro Kilowattstunde führen kann, wird der billig hergestellte Strom ins benachbarte Ausland verkauft mit erheblichem Gewinn. Das da der Bürger mit dem Haupt schüttelt und sich maßlos über die Regierung aufregt ist doch klar.

Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bürger wieder auf die Straße geht und demonstriert. So geschehen bei den Montagsdemos die letztendlich zur Wiedervereinigung geführt haben. Der Bürger wird zum Energiesparen aufgefordert und muss horrende Preise bezahlen, und die Bundesregierung verscherbelt den zu viel erwirtschafteten Strom ins Ausland. Dabei gibt es doch ganz einfache Lösungen dieser Problematik. Bei verschiedenen Produkten gibt es unterschiedliche Mehrwertsteuer. Warum wird ein solches System nicht auch bei Strom und Gas eingeführt? Solange es preiswert produziert und zur Verfügung gestellt werden kann, bleiben die Umlagen im unteren Bereich.

Sollte die Beschaffung in den Kosten steigen, ist es doch das geringste Problem, die Umlagen ebenfalls steigen zu lassen. So kann man den Bürger aber dauerhaft entlasten und zieht sich nicht dessen Unmut zu, wenn der billig produzierte Strom einfach so an andere Länder gegeben wird. Die Bundesregierung sollte so langsam mal anfangen, vor ihrer eigenen Tür zu fegen, statt dies immer im Ausland zu machen. Der Preisanstieg in Deutschland ist seit einem Jahr exorbitant und bringt sowohl Unternehmen als auch Privatpersonen in finanzielle Schieflage.

Aber das scheint die Regierung ja nicht sonderlich zu interessieren, da sie dem ja nicht entgegen wirkt. Gleiches gilt bei den Mieten und Lebensmitteln, welche zwar im Preis langsam wieder sinken, aber trotzdem noch extrem hoch sind. Da ist von einer Mietpreisbremse, welche genau jetzt greifen müsste, keine Rede mehr. Statt dessen wird Geld verbrannt und zum Fenster hinausgeschmissen, welches beim Bürger für spürbare Entlastungen sorgen könnte.

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