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19. Erinnerungstag im deutschen Fußball

Verantwortlicher Autor: Wolfgang Weichert Stuttgart, 26.01.2023, 17:47 Uhr
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19. Erinnerungstag
19. Erinnerungstag  Bild: Wolfgang Weichert

Stuttgart [ENA] Das Stuttgarter Kickers Fanprojekt, startete im neuen Jahr direkt mit einer Veranstaltung im Rahmen des 19. Erinnerungstags im deutschen Fußball der Initiative „!Nie wieder – Erinnerungstag im deutschen Fußball“. Der diesjährige Kampagnenzeitraum ist vom 20. Januar bis 10. Februar.

Das Thema der Kampagne ist: „Haltung zeigen und handeln – Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus". Zu diesem Anlass stellten Euch sie am 25. Januar 2023 das Leben und Wirken von Gerda Taro vor. Gebürtig aus Stuttgart, war sie Kickers-Fan und Kriegsfotografin im spanischen Bürgerkrieg. Gerda Taro hat mit ihrem Werk den Blick auf den Krieg für immer verändert. Voller Risiko und Engagement hat sie das Leid sichtbar gemacht und klar Stellung bezogen für Demokratie und gegen die faschistische Bedrohung in Europa. Es war alles andere, als ein trockener Vortrag.

Die Biografin von Gerda Taro, Irme Schaber, stellte das Leben und Wirken Gerda Taros in Erzählungen und mit zahlreichen Bildern vor. Moderiert wurde der Abend von dem Kolumnist und Journalist Joe Bauer. Stefan Hiss machte die musikalische Begleitung des Abends. Die Studentin Viktoria Völschow, selbst Kickers-Fan, sprach im Dialog über ihr Verhältnis zur Geschichte und die Herausforderungen einer emanzipierten Frau. Gerda Taro (bürgerlich Gerta Pohorylle; * 1. August 1910 in Stuttgart; † 26. Juli 1937 in El Escorial, Spanien) war eine deutsche Fotografin. Sie dokumentierte zusammen mit ihrem Partner Robert Capa die Gräuel des Spanischen Bürgerkrieges und war damit die erste Frau, die an einer Kriegsfront fotografierte.

Gerta Pohorylle (Gerda Taro) war die älteste Tochter des aus Ostgalizien eingewanderten jüdischen Kaufmanns Heinrich Pohorylle und seiner Frau Gisela. Sie verbrachte ihre Kindheit und Jugend vor allem in Stuttgart. 1929 zog die Familie nach Leipzig, wo Gerta Pohorylle die reformpädagogisch orientierte Gaudigschule besuchte und sich sozialistischen Gruppierungen anschloss.

gezeigtes Foto von Gerda Taro
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