Rock Hard Festival 2026
Solingen [ENA] Das vorerst letzte Rock Hard Festival ging über die Bühne. Saxon räumte ab, und viele mehr. Dennoch gab es einige Misstöne, welche einmal angesprochen werden müssen. Aber der Reihe nach. Nächstes Jahr macht die Buga den Weg zu einem Festival 2027 des Rock Hard unmöglich.
Die Buga ist augenscheinlich bedeutender. Daran ändert auch die Verschärfung der Sicherheitsrichtlinien der Stadt Gelsenkirchen nichts. Stichwort Sicherheitsrichtlinien. Selbst auf einem Heavy Metal Festival darf man neuerdings nicht mehr mit Nietenlederkutten auflaufen, da die Nieten Andere Beteiligte verletzen könnten. Wohl gemerkt, selbst bei Headbanger mit Kutten, die 35 Jahre auf jedem Festival auftauchten und keinerlei Verletzungen hervor riefen, sind nun untersagt. Damit nicht genug.
Auch die Regeln für das Fotografieren im VIP Bereich wird härter reglementiert, als man es aus den Vorjahren her kannte. Wenn auch hübsch zurecht gemachte Mädels und Metal Bräute sich nach wie vor ein Stelldichein geben, fotografieren darf man sie nicht mehr. Das Persönlichkeitsrecht ist halt höher zu bewerten, als die Tatsache des Sehen und gesehen Werdens. Den Vogel schießt jedoch die verschärfte Vorgehensweise der neu verpflichteten Security, welche völlig unangemessen gegen das Übertreten der Umgangsregeln vorgehen. Selbst legitimierte Fotografen werden nicht nur gezwungen, vermeintlich regelwidrig getätigte Aufnahmen obligatorisch zu löschen, sondern darüber hinaus in ICE Manier abgeführt und körperlich unter Druck gesetzt.
Die herbei gerufenen Polizeibeamten stellten zwar anheim, die Personalien der Security-Mitarbeiter mit Fotografieren des ausgestellten Impressums der Security-Firma zu ermitteln, unternahmen aber darüber hinaus nichts. Sodass dem mit Blessuren versehenen Fotografen nur der Weg der Schadenersatzklage wegen körperlicher Gewalt und Verdienstausfall gegenüber dem Security-Unternehmen übrig bleibt. Ein übler Nachgeschmack bleibt leider. Euer Fred




















































