Sonntag, 26.04.2026 16:26 Uhr

Vayages à Giphantie - Romain Bernini

Verantwortlicher Autor: Prof Dr Peter Schroeder Paris, 26.04.2026, 14:31 Uhr
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Paris [ENA] Die 2003 von Henri Cartier-Bresson und Martine Franck gegründete Stiftung verfolgt unter anderem das Ziel, Fotografen unabhängig von Alter und Stil einen Raum zu bieten und diesen zugleich auch Malern, Bildhauern sowie Zeichnern zugänglich zu machen. Erste Ausstellungen nach der Gründung widmeten sich den Skulpturen von Alberto Giacometti und anschließend den Zeichnungen von Saul Steinberg. Derzeit sind Gemälde von Romain Bertini zu sehen.

Romain Bernini ist ein französischer zeitgenössischer Künstler, der 1979 in Montreuil geboren wurde. Er studierte an der Sorbonne, wo er 2004 seinen Masterabschluss erlangte und anschließend lehrte. Gegenwärtig lebt er in Paris und arbeitet an der École nationale supérieure des Beaux-Arts de Paris.Romain Bernini ist für seinen figurativen Malstil anerkannt. Sein künstlerisches Werk beschäftigt sich mit Themen wie Gesellschaft, Raum, Figuration, Mythologie und Populärkultur, die er in seinen Bildern kritisch hinterfragt. Werke von Romain Bernini finden sowohl im In- als auch im Ausland zahlreiche Sammler.

Seine Ausstellungen fanden in renommierten Institutionen statt, darunter in Frankreich die Académie des Beaux-Arts in Paris, die Galerie Suzanne Tarasieve in Paris, die Collection d'Art Contemporain der Société Générale in Puteaux sowie das Musée des Beaux-Arts de Chambéry. Außerhalb Frankreichs sind das K11 in Wuhan und der 1905 Art Space in Shenyang, China, die Daegu Art Factory und das Wooyang Museum of Contemporary Art in Südkorea sowie das Institut Français du Cambodge in Phnom Penh zu erwähnen.

„Giphantie“ von Charles Tiphaigne de la Roche ist ein wenig bekannter Text, der 1760 veröffentlicht wurde. Tiphaigne de la Roche (19. Februar 1722 – 11. August 1774) war ein französischer Schriftsteller, geboren in Montebourg im Cotentin. Er studierte zunächst Medizin an der Universität Caen und wurde 1744 Arzt. In seinen meist anonym veröffentlichten Romanen stellte er zahlreiche gesellschaftliche und wissenschaftliche Erfindungen vorweg, etwa die Fotografie, künstliche Lebensmittel und das Fernsehen. Dieses gilt auch für sein Werk „Giphantie“, dessen Titel sich vom griechischen Begriff Γαῖα (Gaia), der Erde, ableitet und das Romain Bernini als Inspiration diente.

Der Roman „Voyages à Giphantie“ erzählt von einem „Präfekten“, der eine Reise in ein imaginäres Land unternimmt, das von „Elementargeistern“ bewohnt wird. Als Teil der Tradition utopischer Erzählungen ermöglicht der Roman dem Autor einerseits, die Gesellschaft seiner Zeit zu kritisieren, und andererseits, seiner Fantasie freien Lauf zu lassen. Dabei sagt er moderne Technologien wie die Fotografie voraus, und dies lange vor den Arbeiten von Nicéphore Niépce im Jahr 1816 sowie von Louis Daguerre im Jahr 1839.

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