Historische Gärten - Baustelle Artenvielfalt
Schwetzingen [ENA] Die Regel ist einfach: Hohe Temperaturen bei geringem Niederschlag steigern die Sterblichkeit von Bäumen, niedrige Temperaturen und viel Regen verbessern deren Überlebenschancen. Und es steht außer Zweifel, dass der Klimawandel die trocken-heißen Wetterphasen vermehrt auftreten lässt. Die Folge dara
Wer bis 1. November 2026 den Schlossgarten Schwetzingen besucht, findet an 16 Stationen Informationstafeln zur Ausstellung „Klimawandel in historischen Gärten – Baustelle Artenvielfalt“. Die Schilder verteilen sich über den 72 Hektar großen Park und laden ein, die Folgen von Hitze und Trockenheit für historische Gärten zu erkunden — derzeit sind rund 80 % der Pflanzen betroffen. Das ist ein Problem für das Gartendenkmal, aber auch durch mögliche herabfallende Äste für die Sicherheit der Besucher. An den 16 Stationen demonstriert die Ausstellung, auf welche Weise mehr Biodiversität dazu beitragen kann, Gärten klimaresilienter zu gestalten. Vorgestellt werden unter anderem das Sterben von Bäumen als Folge extremer Bedingungen, neue Konzepte f
Die Präsentation will so informieren, sensibilisieren und Anregungen geben, wie historische Gärten künftig an den Klimawandel angepasst und ihre Artenvielfalt erhalten werden können. Im Flyer für die Ausstellung wird auf folgendes hingewiesen: Lange bedeutete Gartenkunst vor allem eins, nämlich Kontrolle über die Natur. Jede Hecke perfekt geschnitten, jede Baumgruppe geplant. Doch der Klimawandel verändert Schwetzingen. Jetzt gilt es, Bewahren anders zu denken. Wie können wir der Natur mehr Raum geben und zugleich unsere Kultur schützen?




















































