Sonntag, 24.06.2018 05:00 Uhr

Kohlenmonoxid Warner rettet Leben

Verantwortlicher Autor: Klaus Köhnen Oberlahr, 12.03.2018, 13:33 Uhr
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Oberlahr [ENA] Am Sonntagmorgen, 11. März wurde die Feuerwehr Oberlahr, gegen 9 Uhr, durch die Leitstelle Montabaur alarmiert. In einem Haus in Oberlahr hatte ein CO (Kohlenmonoxid) Warner ausgelöst. Kohlenmonoxid ist ein hochgiftiges geruchs- und geschmakloses Gas, welches bei entsprechender Konzentration zum Tode führen kann. Die Bewohner konnten sich, durch das Warngerät alarmiert, in Sicherheit bringen.

Am Sonntagmorgen 11. März wurde, gegen 9 Uhr der Leitstelle Montabaur das Auslösen eines CO Warners in Oberlahr gemeldet. Daraufhin alarmierte der Disponent die Feuerwehr Oberlahr, die kurz nach dem Alarm eintraf. Durch Messungen konnten so erhebliche Konzentrationen nachgewiesen werden, dass die Gefahrstoffteileinheit aus Horhausen nachalarmiert wurde. Die Messgeräte des Messfahrzeuges zeigten dann eine Konzentration von 500 ppm (parts per million) an, was erheblich über dem Grenzwert von 30 ppm liegt.

Wie der, ebenfalls vor Ort befindliche Wehrleiter, Stefan Krämer, sagte: „ohne einen solchen CO Warner hätten wir hier mehrere Tote zu beklagen gehabt“. Als Feuerwehr, so Krämer weiter, plädieren wir seit langem dafür, dass, neben den Rauchmeldern, auch diese kleinen Geräte eingebaut werden müssen. Die Gefahr wurde durch eine defekte Heizungsanlage ausgelöst, wie der zuständige Bezirksschornsteinfegermeister, Klaus Walgenbach, der durch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) Flammersfeld alarmiert worden war.

Wie Walgenbach sagte, habe er die Anlage außer Betrieb genommen und die weitere Nutzung untersagt. Eine Fachfirma müsse nun den Grund finden und erst dann, nach Abnahme, dürfe die Heizung wieder betrieben werden. Die Feuerwehrleute aus Oberlahr und Horhausen bauten einen Lüfter auf, um das Kohlenmonoxid aus den Räumen zu drücken. Hierbei erfolgten immer wieder Messungen durch die Fachkräfte der Messeinheit. Neben den Feuerwehren, die mit fünf Fahrzeugen und 27 Kräften, unter der Einsatzleitung des Wehrführers Oberlahr, Ingo Becker, vor Ort tätig wurden, waren ein Rettungswagen von der Rettungswache Horhausen sowie die zuständige Polizeidienststelle an der Einsatzstelle.

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