Samstag, 26.05.2018 04:02 Uhr

Weinmesse Berlin vom 4.5.-6.5.2018 toll

Verantwortlicher Autor: Bettina Keller Berlin, 10.05.2018, 17:23 Uhr
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Berlin [ENA] 21 Liter pro Kopf und Jahr sollen es laut Statistik sein was wir an Wein trinken und wer da noch einen Liter drauf setzen wollte, der war auf der Weinmesse in Berlin die vom 4.5.-6.5.2018 in den Messehallen am Funkturm stattfand, gut beraten. Am Eingang mit einem Weinglas für 5 Euro Pfand ausgestattet begann man den Rundgang , wo zuerst entscheidet wohl der Geschmack der Besucher.

Nach jeder Verkostung gab es Brot in ausreichender Menge um sich noch einigermaßen fit zu halten.Die Aussteller allesamt in der Mehrzahl Besitzer eines Weingutes gaben gern Auskunft über Jahrgang. Lagerung und Anbau der einzelnen Weinsorten. Allerdings gab es auch kritische Stimmen der Aussteller. Die Weinmesse war in den vergangenen Jahren zuletzt in der „Station“, einem altes Postgebäude in Berlin untergebracht und zu einer Jahreszeit wo die Besucher es so richtig gemütlich fanden,dies war immer im Februar eines jeden Jahres. Nun aber plötzlich der Mai , wie alle wissen ein Wonnemonat, wo Besucher sich lieber schon auf einer Wiese einfinden und mittels aufgestellter Liegestühle in Berlin ihr Antlitz lieber der Sonne zuwenden.

Und nicht in die doch recht hohen und etwas kühl wirkenden Messehallen gehen um Wein zu verkosten. Einige Aussteller meinten, sie würden dann nicht mehr daran teilnehmen, da sich auch die Gebühren was die Standgebühren anbelangt , diese doch recht angezogen haben.Es gibt drei Weingüter die durchaus beachtenswert sind,weil sie durch moderate Preise, Qualität und Kundenfreundlichkeit auf sich aufmerksam machen.

Weingut im Schlossgarten
Weingut Bangerth
Weingut Steffen Zelt und andere

Das Weingut Steffen Zelt aus Laumersheim in der Pfalz im Internet unter www.weingut-zelt.de ,bietet vor allem Rotweine im Holzfass gereift an, das Weingut Martin Bangerth aus Mühlhofen in der Südpfalz , im Internet unter www.bangerth.de ein Familienbetrieb, bietet gute Gutsweine an die besonders preiswert sind.Zuletzt noch das Weingut im Schlossgarten in Friedelsheim im Internet unter www.weingut-im-schlossgarten.de, welches ebenfalls ein absoluter Familienbetrieb ist und deren Sohn Andreas sich an eine Sorte wagt, die sich da wie folgt nennt-Gänsfüßer.

Diese Sorte hat eine Geschichte : Für den „Gänsfüßer”, vor 500 Jahren die berühmteste Rebsorte der Pfalz, wurde bereits 1584 von Kurfürst Johann Casimir angeordnet, dass kein Weinberg davon ausgehauen werden darf, wenn kein neuer gepflanzt wird. Wegen unsicheren Erträgen ist die Sorte trotzdem aus dem Anbau verschwunden. Und genau dies mag der junge Winzer wohl wieder neu anpflanzen.Man darf gespannt sein. Alles in allem sind die Winzer in Deutschland Top aufgestellt, neben der schweren Arbeit in den Weinbergen haben sie allesamt ein gute Verkaufslogistik und sind in den sozialen Medien eben falls Top. Na dann Prost.

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